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Welcome to Trumplandia

Angekommen. Soweit sogut! Seit Dienstag rolle ich mich auf Annas und Jeremys Couch in Seal Beach, California. Besser hätte ich es nicht treffen können, denn die beiden sind nicht nur super unterhaltsam und supportive, gleichzeitig kann ich auch hier mein ganzes Gear hin- und herpacken und alle nur erdenklichen Supermärkte ausschecken und mich schonmal durchs Fast Food Angebot futtern. Man munkelt an der Hüfte sind Kilos leichter als auf dem Rücken - just sayin.

REI REI REI

Gestern bin ich dann eine Stunde mit dem Rad zum nächsten Outdoorhaendler meines Vertrauens. Ich glaube Menschen in Kalifornien verstehen nicht, wenn man einfach so Fahrrad fährt. Der gute Jorge, der mich nach 5 Ampeln keuchend einholte, fragt mich doch tatsächlich ob ich mit dem alten Walmart-Rad gerade für ein Rennen trainiere. 

 

REI - Das kann man sich so vorstellen wie Globetrotter ohne Jack Wolfskin in gross. Kleiner Tipp am Rande: Nie mit Kreditkarte rein, Geld immer vorher abzählen und nur im äußersten Notfall auf finanzielle Rücklagen zurückgreifen!

 

Auf jeden Fall war ich überrascht, denn im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier wirklich heiße Wanderoutfits. Naja vielleicht ist es auch gut direkt als deutsche Kartoffel erkannt zu werden, dann ist man wenigstens ein Stereotypbestaetiger und kann zur Festigung des deutschen Kulturguts beitragen.

Huntington Beach

Nach 4 !!! Stunden REI ging es dann runter nach Huntington Beach. Am heißesten Surfspot von L.A. fühlte ich dann kurz eine gewisse Unsexyness in mir aufsteigen, hervorgerufen durch rot-graue Wandersandalen an meinen Hobbit-Füssen. Mit einem grossen typical German Hiiifeweisan konnte ich die Angst aber Gott sei Dank schnell hinunterspülen.

 

Nun bin ich 300 Dollar ärmer, habe immer noch keine Eisaxt oder einen Bärenkanister, dafür aber Sonnenbrand auf meinen Kalkleiste-Armen und gut eingetragene Wandersandalen.

 

P.S. Nehme ab jetzt doch Spenden an, dafuer PM für meine geheimen Paypal-Daten. 


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